John Broadwood & Sons Flügel

Ein luxuriös gestalteter Flügel im Arts-and-Crafts-Stil mit bedeutender architektonischer Bedeutung für die englische viktorianische Architekturgeschichte. Dieser Konzertflügel von John Broadwood & Sons wurde auf Bestellung von Sir Alfred Waterhouse entworfen. Der Flügel aus Walnuss mit der Seriennummer 21658 wurde am 16. Februar 1882 fertiggestellt und im selben Jahr an sein Zuhause geliefert.
Sir Alfred Waterhouse, der auch für seine Möbeldesigns bekannt ist, wurde mit seinen Entwürfen in zahlreichen Büchern, Unterlagen und Museumssammlungen weltweit erwähnt. Ein bekanntes neueres Buch ist „Furniture designs by Alfred Waterhouse“, erschienen 1979 von Sheldon Anne Wallace. Soweit uns bekannt ist, gibt es nur ein weiteres bekanntes Klavier, das von diesem berühmten Künstler und Architekten entworfen wurde. Dieses befindet sich heute mit der Seriennummer 21657 im Victoria Albert Museum in London.

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Beschreibung

Alfred Waterhouse war ein englischer Architekt, der insbesondere mit der viktorianischen Architektur und den Möbeln der Neugotik in Verbindung gebracht wird. Am bekanntesten ist er für seine Entwürfe für das Rathaus von Manchester und das Natural History Museum in London, obwohl er auch eine Vielzahl anderer Gebäude im ganzen Land errichtete.

Finanziell gesehen war Waterhouse wahrscheinlich der erfolgreichste aller viktorianischen Architekten. Obwohl er Experte für Neugotik, Renaissance und Neoromanik war, beschränkte er sich nie auf einen einzigen Architekturstil.

Waterhouse wurde 1861 Fellow des Royal Institute of British Architects und war von 1888 bis 1891 Präsident. Er erhielt einen Grand Prix für Architektur auf der Pariser Weltausstellung von 1867 und einen „Rappel“ im Jahr 1878. Im selben Jahr erhielt er die Royal Gold Medal des Royal Institute of British Architects und wurde zum Associate der Royal Academy ernannt, deren Vollmitglied er 1885 und Schatzmeister im Jahr 1898 wurde. Er war außerdem Mitglied der Akademien von Wien (1869), Brüssel (1886), Antwerpen (1887), Mailand (1888) und Berlin (1889) und korrespondierendes Mitglied des Institute de France (1893). Nach 1886 wurde er ständig als Gutachter bei Architekturwettbewerben hinzugezogen und war 1887 Mitglied der internationalen Jury, die über die Entwürfe für die Westfassade des Mailänder Doms entscheiden sollte. Im Jahr 1890 war er als Architekt Mitglied der Königlichen Kommission für die geplante Erweiterung der Westminster Abbey zu einer Begräbnisstätte.

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